Die Medizin versucht die Erfolge der Naturwissenschaft
nachzuahmen und nimmt die innere Haltung der Inquisition ein: Was man
nicht will, wird bekämpft. Z.B.: Die historischen Wurzeln der Chemotherapie
gehen bis in die frühe Neuzeit zurück. Damals wurde der grundlegende
Ansatz entwickelt, mit alchemistisch hergestellten Substanzen den ursächlichen
Kern der Krankheit zu treffen. Die Entwicklung der Bakteriologie erlaubt
chemotherapeutische Bekämpfungsmittel einzusetzen - doch die Seele,
der Gedanke hinter der Alchemie, wurde vergessen. Der Frankfurter Serologe Paul Ehrlich fand heraus, daß Farbstoffe Mikroorganismen nicht nur anfärben, sondern auch abtöten können. Damit wurde die Grundidee der Chemotherapie geboren, mit Zauberkugeln, so Ehrlich, gezielt auf Krankheitserreger zu schießen. Er entwickelte 1910 Salvasan und die Erfolgsmeldungen riefen ein außerordentliches Echo hervor. Die Firma Hoechst nahm im selben Jahr die Großproduktion auf. Nebenwirkungen wie Kopfschmerz, Erbrechen, Durchfall, scharlachartiger Hautausschlag, Nesselsucht und Gelbsucht, machten die Salvasan Therapie jedoch zu einer umstrittenen Heilmethode. Bereits Ehrlich hat schon die Arzneifestigkeit, die Resistenzbildung der Krankheitserreger, bemerkt. Krebs: Chemotherapie kann die Denkfähigkeit noch
Jahre später beeinträchtigen! - März 2000 Klienten der Synergetik Therapie, die ebenfalls Chemo "nutzen" berichten oftmals von besonders "guten Werten", die sich direkt nach Synergetik-Sessions einstellen, doch sind die "Innenwelten" mehr in "Watte gepackt". Drei Synergetik Therapeutinnen "nutzten" ebenfalls Chemo und sind inzwischen verstorben. (Selbstverantwortung ist immer wichtigste Orientierung für eigene Entscheidungen). Zum Nachdenken: Chemotherapie macht Metastasen? "Es besteht eine deutliche Korrelation zwischen der Zunahme der Häufigkeit sekundärer Tumore (Zweitkrebs, Metastasen) und der Intensivierung der Chemotherapie." (Ärztewoche 2.11.1994) "Allgemein beschränkt sich die Krebsbehandlung auf das zufällige Probieren dessen, was gerade aktuell ist", Prof. Dr. med. Otto Westphal (Spiegel, 35/80) "Ärzte", schreibt das Medizinerblatt "Selecta",
"bei denen die Diagnose Krebs gestellt wurde, weisen häufig
jede aggressive Therapie strikt von sich". Mit gutem Grund: Der Verzicht
auf radikale Operationen, hochdosierte Strahlentherapie und die Krebszellgifte
verlängern häufig nicht nur die Lebenserwartung. Die Kranken
fühlen sich auch wohler, sind in ihrer Arbeitsfähigkeit weniger
beeinträchtigt und haben keine Ausfallerscheinungen" (Selecta:
in DER SPIEGEL 36/80; Jürgenson) Prostatakrebs wird oft fälschlicherweise diagnostiziert - warum?
Fokus macht ungeniert Werbung für "Chemo" - warum sind Jounalisten nicht frei und ehrlich? Neue und teure Chemotherapien bringen schwer krebskranken
Patienten keinen Nutzen Mit jährlich etwa 100.000 Todesopfern allein in Deutschland sind diese Tumorarten nach wie vor die großen Killer. Hölzel hat zusammen mit Onkologen die Krankengeschichten Tausender Krebspatienten dokumentiert, die in und rund um München seit 1978 nach dem jeweiligen Stand der Medizin behandelt wurden. Während die Kurve für Darmkrebs eine geringfügige Besserung zeigt, ist die Überlebensrate für Brustkrebs im Laufe der Jahre sogar gesunken. Nach Ansicht des Epidemiologen handelt es sich um zufällige Schwankungen ohne Aussagekraft; aber selbst noch Schlimmeres könne er nicht ausschließen. Hölzel: "Ich befürchte, dass die systematische Ausweitung der Chemotherapie gerade bei Brustkrebs für den Rückgang der Überlebensraten verantwortlich sein könnte." Die Zahlen der Universität München wurden von Klinikern bestätigt. Der Gynäkologe Gerhard Schaller von der Universität Bochum sagte dem SPIEGEL: "Für das Überleben von Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs hat die Chemotherapie bisher praktisch nichts gebracht - viel Lärm um nichts." Auch Wolfram Jäger, Leiter der Gynäkologie der Städtischen Kliniken der Landeshauptstadt Düsseldorf, hat ähnliche Erfahrungen gemacht: "Es gab und gibt keine Erfolge. Da werden riesige Mengen von Frauen behandelt, ohne dass ein Nutzen tatsächlich bewiesen wäre. Wenn Sie das den Patientinnen sagen, die verzweifeln ja total." Hersteller hingegen werben mit Überlebensvorteilen
für ihre Zellgifte (Zytostatika). Bundesweit summierte sich der Umsatz
der Zytostatika zwischen August 2003 und Juli 2004 auf 1,8 Milliarden
Euro - ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. |