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Dr.
Günter Keding

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Prof.
Dr. Dr. Bernhard Kimmig

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Dr.
György Irmey

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Bernd
Joschko

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Mitglied
des Vorstandes und des Medizinischen Beirates der Deutschen Krebshilfe
in Bonn |
Direktor
der Klinik für Strahlentherapie an der Universität Kiel
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Medizinisch-wissenschaftlicher
Direktor für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg |
Leiter
des Synergetik Instituts in Bischoffen/Hessen und Begründer
der Synergetik Therapie: Selbstheilungsexperte |
| 1.
Sind bestimmte Krebsarten genetisch bedingt, also erblich,
und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung? |
"Bei
bestimmten Krebsarten wie z. B. Brust- oder Darmkrebs muß die
genetische Belastung beachtet werden. Bei anderen steht sie in der
Diskussion. Bei der Erhebung von Vorgeschichten immer wichtig. Berechnungen
zur Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung werden zwar angestellt, sind
aber nur bedingt aussagekräftig." |
"Einige
sehr seltene Krebsarten sind direkt vererbbar. Bei anderen besteht
der Verdacht auf lockere familiäre Zusammenhänge, etwas
bei Brustkrebs vor der Menopause. Das familiäre Erkrankungsrisiko
wird sehr unterschiedlich beurteilt.: Auf jeden Fall ist für
die überwiegende Zahl der Krebserkrankungen kein Vererbungsmuster
nachweisbar." |
"Das
stimmt für einige wenige Krebsarten. Bislang konnte aber nur
für ca. 2 Prozent der weiblichen Brustumoren ein Gen identifiziert
werden, das für die Entstehung verantwortlich sein soll. Das
heißt, die Suche nach den Ursachen der jährlich 40.000
Neuerkrankungen an Brustkrebs muß weitergeben. Bei familiär
gehäuft auftretenden Krebserkrankungen darf der Rückschluß
auf eine Vererbung nicht ständige Angst vor einem Geschwür
schüren." |
"Keine
Krebsart ist ausschliesslich genetisch bedingt. Vererbung erfolgt
auch durch Erziehung und Kultur - in den Lebens-Bewältigungsstrategien
Der
genetische Einfluß ist reine Spekulation und hat viele Forschungsmillionen
verbraucht, denn er geht von einer linearen Weltsicht aus.
Dem
Krebskranken ist das Leben widerfahren...dort muß man suchen.
Die Verbindung zur Genetik liegt in den Bewältigungsstrategien...der
Apfel fällt nicht weit vom Baum.
Das Gebiet der Epigenetik gehört der Zukunft
|
| 2.
Welche Umweltfaktoren sind als Krebsursache bewiesen? |
"Tabakrauch
ist krebsauslösend. Weiter gibt es in den Abgasen von Verbrennungsmotoren
nachgewiesene Auslöser. Die UV-Strahlung der Sonne spielt für
die Entstehung von Hautkrebs eine Rolle. Außerdem gibt es an
der Arbeitsmedizin eine große Anzahl von Stoffen, die als krebsauslösend
eingestuft werden." |
"Allein
das Rauchen hat Bronchialkrebs zur häufigsten Krebsart bei Männern
werden lassen. Auch radioaktive Strahlen in extremer Dosis und viele
Chemikalien wirken krebserregend. Darmtumoren werden vermutlich durch
ballaststoffarme und fettreiche Ernährung begünstigt. Eine
Beteiligung von Streß bei der Krebsentstehung oder eine besondere
"Krebspersönlichkeit", die für Krebs anfällig
ist, sind nicht bewiesen." |
"Bewiesen
ist, daß die Einwirkung von Asbest entscheidend für die
Entstehung von Lungenkrebs verantwortlich ist. Übermäßige
Sonneneinstrahlung kann bei hellhäutigen Menschen Hautkrebs genauso
fördern wie einseitige ballaststoffarme und fettreiche Ernährung
Darmkrebs mitbedingen kann. Wichtig ist, daß nicht ein Faktor
eine Rolle spielt, sondern mehrere immunschwächende Einflüsse
zusammenwirken müssen." |
Keine.Es
gibt keine Umweltfaktoren, die Krebs verursachen, nur Einflußfaktoren.
Es sei denn, der Einfluß heißt Tschernobyl, aber auch
dort gibt es auffällige Menschen mit Resistenzen. |
| 3.
Nimmt die Häufigkeit der Krebserkrankungen
tatsächlich zu, oder sind nur die Diagnosemöglichkeiten
besser? |
"Die
Häufigkeit der Krebserkrankungen nimmt zu. Bei Lungen- und Bronchialkrebs,
insbesondere bei Männern, bei Darm-, Brust oder Hautkrebs ist
das epidemiologisch nachweisbar. Hier spielen sich auch verbesserte
Diagnosemöglichkeiten eine Rolle. Es gibt aber auch Tumorarten,
die zurückgeben: z. b. Magen- oder Gebärmutterkrebs." |
"Manchmal
ist eine Zunahme vielleicht auf verbesserte Diagnostik zurückzuführen.
Prostatakrebs findet man heute mehr, weil die Lebenserwartung steigt.
Andere Krebsarten sind nachweislich viel häufiger geworden: etwa
Lungenkrebs (Grund: Rauchen) oder Brustkrebs." |
"Absolut
gesehen, nimmt die Zahl aller Krebsarten nur geringfügig zu.
Es gibt jedoch einige Tumorarten, wie z.B. Haut- oder Lungenkrebs,
bei denen mit Sicherheit nicht wegen der besseren Diagnostik ein enormer
Zuwachs zu registrieren ist. Bedenklich ist auch, daß heute
doppelt so viele Frauen unter 35 an Brustkrebs erkranken wie noch
vor 20 Jahren." |
Die
Häufigkeit der Krebserkrankungen nimmt zu, da die Schulmedizin
Krebserkrankungen nicht ganzheitlich betrachtet. Viele werden durch
Vorsorgeuntersuchungen erst "erzeugt".... |
| 4.
"Wundermittel" gegen Krebs gibt es nicht.
Wie seriös sind unkonventielle Wege in der Krebstherapie? |
"Der
Begriff "unkonventionelle Wege" ist ungenau und wird sehr
unterschiedlich ausgelegt. Dabei ist das Spektrum offentlich sehr
breit. Es gibt Wege, die durchaus als seriös einzustufen sind,
aber viele müssen zweifelsfrei als unseriös betrachtet werden." |
"Seriöse
Ansätze sollten auf einem biologischen Konzept beruhen. Die Anwendung
sollte wissenschaftlich erprobt werden, die Daten der Erprobung müssen
allgemein zugänglich und von unabhängigen Gruppen bestätigt
sein. Auch müssen Richtlinien zu Dosierung und Nebenwirkung vorliegen." |
"Trotz
jahrzehntelanger intensiver Forschung befindet sich die Onkologie
heute in keiner ermutigenden Lage. Wenn mit erheblichen Mängeln
behaftete schulmedizinische Studien also kritiklos akzeptiert werden,
dürfen gut dokumentierte biologische Therapiemethoden nicht pauschal
verurteilt werden. Ohne Zweifel ist es aber notwendig, zahlreiche
unkonventielle Methoden auf ihre Seriosität hin zu überprüfen." |
Die
Frage nach der Seriosität stellt sicht nicht. Bei der Krebstherapie
steht immer die Wirksamkeit im Vordergrund. Selbstheilung ist eine
wirksame Krebstherapie in Verbindung mit Immunstärkenden Faktoren.
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| 5.
Welchen Stellenwert haben Naturheilverfahren in der
Krebstherapie? |
"Naturheilverfahren
haben als Zusatztherapie und in der praktischen Betreuung des Patienten
durchaus einen Stellenwert. Wie hoch der im einzelnen liegt",
kann nur am individuellen Fall beurteilt werden." |
"Meines
Wissens gibt es keine streng wissenschaftlich nachgewiesene positive
Wirkung von Naturheilverfahren. Ich halte es aber für möglich,
daß einige bei seriöser Prüfung wichtige Beiträge
zur Krebstherapie leisten können. Sinnvoll sind in jedem Fall
ausgewogene Ernährung und Lebensführung." |
"Naturheilverfahren
unterstützen das körpereigene Abwehrsystem und tragen dazu
bei, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern,
Schmerzen zu reduzieren, Nebenwirkungen herkömmlicher Behandlungsmaßnahmen
entgegenzuwirken und Krankheitsrückfällen vorzubeugen. Doch
weder Mistel noch bestimmte Ernährung oder Meditation können
Krebsheilen - sie alle drei können aber wesentlich zum Heilungsprozeß
beitragen." |
"Krebs
kann nicht allein mit Naturheilverfahren bekämpft werden. Konflikte
können weder mit schulmedizinischen Präparaten nocht mit
Naturheilverfahren gelöst werden. Für mich sind auch Naturheilverfahren
häufig symptombekämpfend, da die psychischen Hintergründe
der Krankheit nicht ausreichend berücksichtigt werden." |
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(nicht
in TV Hören und Sehen veröffentlicht) ...Aussenseitermeinung |