|
Dabei ist die Realitätslage doch offensichtlich so, daß sie selbst den Brustkrebs produziert, niemand anders, denn sie ist die Trägerin der Krankheit. Von daher gesehen ist der Krank-heitsbegriff auch wenig hilfreich, lenkt er doch von der Tatsache ab, daß es nur kranke Menschen gibt. Natur-wissenschaftlich gesehen gibt es keine Krankheiten - diese Sichtweise hatten auch schon die Begründer der Heidelberger Schule - der Psychosomatik in Deutschland.
2.) Ist es nicht viel sinnvoller, den kranken Menschen
aus seiner Opferrolle herauszuholen und ihn zum Täter zu machen?
Denn wenn er schon für seine Krankheit zuständig ist, ist er
auch für seine Gesundheit zuständig und kann sich selbst gesund
machen. Dabei geht es nicht darum, ihn schuldig zu sprechen und ihn alleine
zu lassen, sondern ihm Mut zu machen, sein eigenes Leben selbst in die
Hand zu nehmen - vielleicht symbolisch gesprochen, den Tisch ein wenig
zur Seite zu rücken, damit frau sich nicht dauernd daran stößt.
Immer wieder gibt es Frauen, die nach einem Vortrag über Brustkrebs
freudestrahlend äußern, daß sie sich auch ohne Synergetik
Therapie von ihrem Brustkrebs geheilt hätten, sie hätten einfach
ihre Beziehung beendet usw. Natürlich hat es sich schon herumgesprochen,
daß Brustkrebs auf der rechten Seite etwas mit Partnerschaftskonflikten
zu tun hat, aber das Thema Partnerschaft läßt sich auf Dauer
schlecht vermeiden - so wie das Leben selbst.
3.) Diesen einfachen Zusammenhang zwischen
Bote und Botschaft hat schon vor einigen Jahrzehnten Detlefsen in seinem
Buch "Schicksal als Chance" formuliert, in dem er auf die Funktion
einer Warnlampe an einem Kühlschrank hinwies. Kein Techni-ker käme
auf die Idee, die rote Birne einfach nur herauszudrehen, um zu sagen,
jetzt ist er wieder heil, die Birne brennt ja nicht mehr. Doch in der
männlich orientierten Symptomvernichtungs-sichtweise (kämpfen
gegen...) werden immer noch die Boten für die Botschaft bestraft
- werden massenweise Brüste abgeschnitten - über 25.000 pro
Jahr in Deutschland und die Frauen mit ihren Problemen alleine gelassen.
4.) Das Leben hinterläßt Spuren
- aber es müssen keine Narben werden. Eine bekannte Wissenschaftszeitschrift
schreibt in der aktuellen Märzausgabe 2001: Es wird Zeit, daß die Betroffenen sich selbst um
ihre Belange kümmern. So zeigen 55 Synergetik Therapeutinnen mit
ihrer Brustkrebsstudie neue
Wege auf: Selbstheilung bei Brustkrebs - Wir wollen es wissen! |